Auslandspraktikum bei LINGUIST List in den USA

Unsere Studentin Katharina absolvierte ihre zweite Praxisphase in den Vereinigten Staaten und berichtet über ihre Erfahrungen

LINGUIST List wurde 1990 gegründet und ist eine Ressource für akademische Linguisten, die dabei hilft, Informationen zu finden, Wissen zu teilen und um miteinander kommunizieren zu können. Das Haupt-Tool ist dabei die LINGUIST Mailingliste, die circa 26.000 Abonnenten hat. Alle Themen sind jedoch auch auf der Website zu finden und werden auf Twitter, Facebook und Google+ geteilt. Außerdem ist LINGUIST List auch für verschiedene Projekte verantwortlich, darunter zum Beispiel MultiTree, LL-Map und GOLD. Wer tiefere Einblicke in die verschiedenen Projekte bekommen möchte, kann dies hier tun.

Aufgaben während des Praktikums

Katharina unterstützte in ihrer zweiten Praxisphase das Web-Development-Team bei LINGUIST List und hat dabei größtenteils an der neuen Website gearbeitet, welche zuvor von einer anderen Praktikantin ein neues Design erhielt. Während des Praktikums erstellte unsere Studentin zahlreiche neue Seiten für die neue Website und konnte dabei unter anderem ihre bereits im Studium erlernten HTML– und CSS-Kenntnisse erweitern. Außerdem erwähnt sie, dass auch die Lehrveranstaltungen, in denen sie PHP, JavaScript, SQL und Python erlernte, sehr hilfreich beim Bearbeiten ihrer Aufgaben waren.

Organisatorisches und Finanzierung

Da unsere Studentin in den USA arbeiten wollte, musste sie sich frühzeitig um ein passendes Visum kümmern. Für ihr dreimonatiges Praktikum benötigte sie das J1 Intern Visa sowie einen Termin bei der amerikanischen Botschaft in Berlin. Während des Termins mussten lediglich ein paar Fragen beantwortet werden und der Reispass abgegeben werden, damit die Botschaft in den darauffolgenden Wochen das Visum in den Pass eintragen konnte. Dieser Prozess kann mehrere Wochen dauern, und es empfiehlt sich, rechtzeitig vor Abflug einen Termin zu vereinbaren.

Das Praktikum wurde von der Firma vergütet. In dem Fall, dass man jedoch nicht das Glück hat und ein bezahltes Praktikum in den USA findet, kann man zum einen Auslandsbafög beim Studentenwerk Hamburg beantragen, und sich zum anderen um ein Stipendium bewerben. Hierfür gibt es verschiedene Anbieter – beispielsweise der DAAD. Zusätzlichen kann man bei der Hochschule den Go-Out-Zuschuss beantragen.

Einen Überblick verschiedener Austauschprogramme und Hinweise zu Finanzierungsmöglichkeiten gibt es hier.

Fazit des dreimonatigen Praktikums

Katharina empfindet das Praktikum als eine sehr gute Erfahrung. Sie konnte ihre im Studium erlernten Fähigkeiten ausbauen und hat das Arbeiten in einem kleinen, aber motivierten und ehrgeizigen Team genossen. Außerdem konnte sie Wissen anwenden, welches sie sich während des Projektes (Mobile computing with Android) im sechsten Semester aneignete.

Das lehrreiche Praktikum bereitet Studierende also sehr gut auf die Zeit nach dem Studium vor und es verleiht einen Einblick in die amerikanische Arbeitswelt.